„Zwei bezahlen, eins spendieren“

Home » „Zwei bezahlen, eins spendieren“

„Zwei bezahlen, eins spendieren“

Foto: Adobe Stock / mariiaplo

Cafete, Mensa und Theke beteiligen sich in Eichstätt an der Solidaritätsaktion „FürEInander“

Weihnachten, das Fest der Liebe, naht mit großen Schritten. Passend dazu haben engagierte Eichstätterinnen und Eichstätter nun ein großes Solidaritätsprojekt ins Leben gerufen. Die Aktion „FürEInander“ basiert auf dem Motto „Zwei bezahlen, eins spendieren“ und läuft die gesamte Adventszeit hindurch. Mit dabei sind insgesamt 56 Eichstätter Betriebe, darunter auch die Cafete und die Mensa am Campus der Katholischen Universität (KU), betrieben vom Studentenwerk Erlangen-Nürnberg, sowie die von der Katholischen Hochschulgemeinde betriebene Theke.

Das Prinzip ist einfach: Jeder, der möchte, kann in den teilnehmenden Cafés, Restaurants, Bäckereien, Metzgereien und Adventsmarktständen nicht nur für sich, sondern für zwei oder beliebig mehr Personen bezahlen, und so „Gutscheine“ bereitstellen. Menschen, die es sich aktuell nicht oder nur schwer leisten können, auswärts zu essen oder zu trinken, können dann auf diese Gutscheine zurückgreifen. Betriebe, die an der „FürEInander“-Aktion teilnehmen, zeigen durch Anbringen des „FürEInander“-Schilds nach außen sichtbar, ob aktuell Getränke- oder Essensgutscheine verfügbar sind. Wer einen solchen Gutschein nutzen will, kann dann einfach in den Laden gehen und vor der Bestellung Bescheid geben.

Die Aktion ist eine Idee von Dr. Monika Pfaller-Rott, Akademische Oberrätin an der Fakultät für Soziale Arbeit der KU. „In den letzten Wochen habe ich vermehrt mitbekommen, wie meine Studierenden mit den steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen“, erklärt Pfaller-Rott. Die „FürEInander“-Aktion sei aber nicht nur für Studierende, sondern explizit für alle Personen gedacht, die sich einen Restaurant- oder Cafébesuch aktuell sonst nicht so einfach gönnen könnten. In nur einer Woche koordinierte Pfaller-Rott die Solidaritätsaktion und fand zahlreiche Unterstützer.

Eine Liste aller teilnehmenden Betriebe findet sich auf der Webseite www.fuereinander-eichstaett.de. Unterstützt wird die Solidaritätsaktion unter anderem von der Stadt Eichstätt, vom Nachhaltigkeitsnetzwerk „fairEInt“ und der Benefizreihe „Eichstätt für Eichstätter“.

Initiatorin Monika Pfaller-Rott (2. v. r.) und Dagmar Kusche (rechts) von „FairEInt“ überreichen die Hinweistafeln für „FürEInander“ persönlich an die Beteiligten - hier Jasmin Fetsch (Gasthof „Trompete"), Rebecca Böhm („Chocolatique“ und „Organic Garden Eatery“) und Julia Bayer vom Studentenwerk Erlangen-Nürnberg (von links). (Foto Hemmelmann/upd)
Weitere Themen

Neue Kollektion in der Tourist Info

Pünktlich zum Frühling kommt die neue Frühjahrskollektion in den Shop der Tourist Information. Mit hochwertigen, handgefertigten Produkten aus der Region bietet sie die perfekte Auswahl für Frühlingsgeschenke und besondere Anlässe wie Ostern, den Mutter- oder Vatertag.

Weiterlesen »

Wechsel an der Engelsfront

Zwei Dinge bleiben, eine Sache ändert sich. Die gemeinnützige ADAC Luftrettung ist weiterhin Betreiber des Ingolstädter Rettungshubschraubers und auch der Funkrufname lautet weiterhin „Christoph 32“. Der Helikopter selbst wurde ausgetauscht. Nun fliegt über Ingolstadt das modernste Modell der Baureihe.

Weiterlesen »

Der Gang vor die Hunde

Mirja Biel bringt in der aktuellen Spielzeit Erich Kästners Roman „Fabian“ auf die Bühne des Ingolstädter Stadttheaters. Kaum ein Stück scheint in der angespannten weltpolitischen Lage so aktuell wie dieses.

Weiterlesen »

Neu: Roms Armee im Feld​

Das kelten römer museum manching zeigt vom 11. April bis zum 23. November 2025 die neue Modell- und Mitmachausstellung »ROMS ARMEE IM FELD«, die sich der Mobilität, dem Lagerbau und der Versorgung römischer Truppen widmet. Auf die Gäste warten faszinierende Miniaturlandschaften, lebensgroße Illustrationen römischer Soldaten, Repliken zum Anfassen und spannende Mitmachstationen.

Weiterlesen »

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Nach oben scrollen