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Söder macht sich selbst ein Bild

Die seit 2020 andauernden Bauarbeiten an der Willibaldsburg sind endlich abgeschlossen. Das Ergebnis wollte sich heute auch Geschichtsfan Markus Söder von der Nähe aus ansehen. Was hat sich getan? Wir haben die Antworten.
30 Millionen Euro wurden im ersten Bauabschnitt an der Willibaldsburg investiert. Zentrales Element: die Sanierung der Burgschänke. Josef Geyer aus Pfahldorf heißt der neue Wirt, wie bei der heutigen feierlichen Wiedereröffnung der Burg erstmals verkündet wurde. „Das Willibald“ hat Geyer seine neue Burgschänke getauft. Zwar hielt man sich mit dem Eröffnungstermin vor Ort noch etwas bedeckt, allzu lange werden durstige und hungrige Besucher aber wohl nicht mehr warten müssen, ehe sie es sich in der Schänke mit angeschlossenem Biergarten gemütlich machen können. Voraussichtlicher Starttermin: August. Das Obergeschoss der Burgschänke wurde zu einem Festsaal ausgebaut, der gemietet werden kann.

Ein weiterer zentraler Punkt der Sanierung war der Neubau eines Kassen- und Servicegebäudes. Auch die Außenanlagen wurden neu gestaltet. Der einstige Burggraben zwischen Vorhof (dort sind jetzt über 20 PKW-Stellplätze, Fahrradstellpätze, zwei E-Auto-Ladepunkte sowie E-Bike-Ladepunkte zu finden) und Schaumberghof (dort ist das neue Kassen-/Servicegebäude und die Burgschänke) wurde wieder freigelegt. Jetzt lässt sich die historische Struktur der Burganlage wieder besser nachvollziehen.
Ein Teil der 30 Millionen wurde zudem in neue Sanitäre Anlagen, den Brandschutz und die technische Infrastruktur investiert.

Ob’s am Wetter lag? Ministerpräsident Markus Söder war jedenfalls beim heutigen Vor-Ort-Besuch bestens gelaunt. Die Investition in die Willibaldsburg soll verdeutlichen, dass „nicht alles in München stattfindet“, also Geld nicht nur in die Landeshauptstadt fließt. Kultur, Tradition, Heimat und Geschichte sei „ein Teil unserer Identität“. „Die Amerikaner haben die ganz große Fähigkeit, das Gestern zu vergessen. Das ist manchmal eine Chance. Das ist aber leider auch so, dass man dann seine Spur verliert. Und das ist bei uns nicht so. Man muss schon seine Spur kennen, aus der man kommt, um überhaupt erkennen zu können, wo man hingehen will und auch manchen Fehler zu vermeiden.“
„Diese Burg ist ein Teil von Eichstätt, ist ein Teil von uns“, sagte Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel und bedankte sich persönlich bei Markus Söder für dessen Unterstützung, wobei dieser das Lob scherzhaft zurückgab und anmerkte, dass er keinen kenne, der so „gequengelt und gedrängelt“ habe, wie Schorer-Dremel bei diesem Vorhaben an der Willibaldsburg. Am Ende hätten sich alle mit Freude angeschlossen.

Nach den Reden gab es einen kleinen Rundgang durch das neue Servicegebäude und die Burgschänke. Letzte Station war der Blick von oben auf den Bastionsgarten. Dort hielt Söder – Leistungskurs Geschichte – aus dem Stegreif einen fünfminütigen Geschichtsmonolog. Er hatte sichtlich Spaß daran. Als Söder außer Hörweite war, lachte einer der Beteiligten: „Und morgen werden wir abgefragt“. espresso verrät natürlich nicht, wer es war… 😉
DIE BURGSCHÄNKE





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